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Ataman zu Ostdeutschen in Führungspositionen: Bundesverwaltung muss vielfältiger werden
Ausgabejahr
2023
Datum
25.01.2023
Zum heute vom Bundeskabinett beschlossenen Konzept zur Steigerung des Anteils von Ostdeutschen in Führungspositionen der Bundesverwaltung erklärt die Unabhängige Beauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman:
„Die Repräsentation von Ostdeutschen in Führungspositionen im Öffentlichen Dienst ist viel zu niedrig. Dass die Bundesverwaltung in Sachen Diversität noch aufholen muss, gilt auch für andere unterrepräsentierte Gruppen. Das können wir in einer Demokratie besser. Hier muss der Staat als Arbeitgeber und Vorbild handeln. Das Bundeskonzept zur Steigerung des Anteils von Ostdeutschen ist deshalb ein wichtiger Schritt. Alle Arbeitgeber*innen - ob staatlich oder nicht - sollten versuchen, in ihrer Belegschaft die Vielfalt unserer Gesellschaft zu widerspiegeln. Das ist keine nette Geste und keine Symbolpolitik, vielmehr geht es um das Grundrecht auf Teilhabe - von Ostdeutschen wie von Westdeutschen, von alten wie jungen Menschen, behinderten und nicht-behinderten Menschen, Menschen aller Geschlechter, Herkünfte, sexueller Orientierungen, Religionen und Weltanschauungen. Genau darum wird es auch in der geplanten Diversitätsstrategie für die Bundesverwaltung gehen, die überfällig und dringend notwendig ist."